Corona - Betrachtungen für den Einzelnen 

Für ein gesundes Miteinander!

BETRACHTUNGEN ZUR KRISE

Warum passiert das alles? Welche tiefere Bedeutung hat die aktuelle Krise für mein Leben? Was soll ich für mich persönlich lernen?


Erst einmal etwas, was ganz sicher ist: Die Sonne wird wieder scheinen. Es gibt ein Leben nach Covid-19. Es wäre doch gelacht, wenn wir einen «Kampfvirus», wie ihn viele nennen, nicht von uns fern halten könnten. 

Eine Krankheit kommt nicht zu einem Menschen, damit man sie als Gegner sieht und gegen sie kämpft. Eine Krankheit kommt, weil der Mensch sie unbewusst eingeladen hat, damit es ein persönlichen Thema besser sehen kann. Eine Krankheit macht ihren Job, wie ein Virus auch. Covid-19 macht seinen Job und er macht ihn gut. Sein Job ist Menschen zu infizieren, um ihnen die Chance zu geben, klarer zu sehen - wie jeder Virus. Das klingt jetzt ziemlich abgefahren für manche und derjenige, der sich jetzt an dieser Stelle überfordert fühlt oder dieses für Blödsinn hält, darf gerne diese Seite verlassen. Ihn kann man vermutlich auch nicht erreichen. Die anderen erfahren für sich eventuell eine Bewusstseinserweiterung. Es ist nicht der Kampf gegen einen Virus, den manche anstrengen, sondern wir versuchen den Kampf gegen einen Teil von uns zu gewinnen.


Grundsätzlich geht es bei der Infizierung mit einem Virus um das Lebensthema «Abgrenzung». Der Körper hat gegen den Virus keine natürliche oder medizinische Abwehrmöglichkeit. Die psychosomatische Sicht dazu ist: Die persönliche Abgrenzung an der richtigen Stelle ansetzen - die persönlichen Grenzen abstecken. Dazu gehört das Nein-Sagen, Gutmütigkeit nicht als Tugend zu sehen, sondern als Manko oder ständig anderen einen Gefallen zu tun, sich nicht in ungesunden Abhängigkeiten aufhalten oder psychische oder körperliche Übergriffe dulden und vieles mehr. Aber auch die Grenzen anderer respektieren, durch echten Respekt, Wertschätzung und Menschen nicht als unendliche Quelle der Bereicherung ansehen - auch in Beziehungen. Jetzt werden wir «zwangsabgegrenzt» und dürfen lernen, Grenzsetzungen zu respektieren. Abgegrenzt vom Konsum von Gütern. Beispielsweise kann man daran erkennen, was wichtig ist oder unwichtig ist für unsere seelische Gesundheit. Zudem setzt es unser Mitgefühl auf die Probe: Denken wir daran, dass andere Menschen, die eventuell nicht so gut zu Fuß sind oder krank sind, noch bestimmte Lebensmittel, wie Mehl, Dosen oder Toilettenpapier kaufen können? Oder wird nur an den eigenen Vorteil gedacht?  


Die Corona-Pandemie ist ein globales Geschehen, demnach liegt die "Erkrankung" im globalen System. Sicher mag es manchen Menschen nicht gefallen, wenn ich jetzt hier sage, dass unsere Globalisierung offensichtlich nicht funktioniert. Das ist der Spiegel, den uns die Pandemie vorhalten möchte. Das Immunsystem der Welt ist krank! Es ist Sand im Getriebe der Weltwirtschaft. Zu oft wird der Mensch nicht als Mensch respektiert und fällt dem globalen Wirtschaftsgedanken zum Opfer, ebenso, wie unsere Natur. Die Globalisierung beschert einigen Staaten der Welt unvorstellbaren Reichtum, andere Staaten verlieren ihre gesamte Industrie, die sie einst zu einem florierenden, wirtschaftlich gut dastehen System gemacht hat. Menschen sind arbeitslos und können ihre Fähigkeiten nicht mehr einsetzen, weil sie ersetzt werden durch Menschen in anderen Staaten, die für weniger arbeiten. Der weltweit agierende Virus macht das unausweichlich sichtbar und fordert zur Änderung auf. Die Uhr tickt. Was aber kann jeder dazu beitragen in seinen eigenen Reihen?


Die «Ausgangssperre» beschert dem Menschen die Möglichkeit zur Besinnung und Selbstreflektion, die Auseinandersetzung mit Themen, die lange verdrängt waren. Auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Partnerschaft, weil man sich nicht mehr ausweichen kann. Vor allen Dingen die Auseinandersetzung mit dem eigenen (Selbst-)Wert und den Werten, die wir als erstrebenswert betrachten. 


Den eigenen Wert kann man nur selbst bestimmen. Deswegen kommt echter Selbstwert von innen. Keine äußeren Werte können den Selbstwert erhöhen, aber äußeren Werte können die Folge von echtem Selbstwert sein!


Solange der Mensch über seine Situation klagt - auch wenn sie noch so verständlich ist, geht der Mensch in Bezug auf seine Situation den Erkenntnisweg noch nicht. Klagen ist nur ein Zeichen von Ohnmacht der eigenen Situation gegenüber. Aber Ohnmacht fordert zum Handeln auf, um wieder die Macht über sich zu bekommen. Aber: Nicht das Außen soll es richten, sondern der Mensch im Inneren! 

Viele erhalten in dieser Zeit einen Zuschuss, auch wenn er nicht reicht, ist er ein Geschenk und bringt weiter. Und noch was: An allen Stellen, die im Dienste der Kranken stehen in diesen Zeiten oder Gelder bewilligen, sitzen MENSCHEN und MENSCHEN sind menschlich. Und da läuft es nicht perfekt. Manche scheinen das vergessen zu haben und erwarten Automaten, die alles perfekt machen. Kein MENSCH kann perfekt sein! Das regt dazu an, ein bisschen Demut walten zu lassen vor der Spezies Mensch mit ihren Schwächen!

 
Sind wir doch alle auch MENSCH und keinesfalls perfekt! Das ist doch genau das, was unsere Gesellschaft verloren hat. Der Virus zwingt uns in die Knie und bringt uns zur Demut!  


Alte Ängste aus der Vergangenheit werden aktiviert und können bearbeitet werden (eingesperrt sein, isoliert sein, verhungern, ausgegrenzt sein, etc. aus früheren Leben / Bevormundungen, Näheprobleme, etc. aus dem aktuellen Leben). Ängste können aufgelöst werden, Abgrenzung kann erhöht werden. Terminmöglichkeiten finden Sie unten. 

Die Seele spricht: Eine Krise ist da um sie zu überwinden und gestärkt aus ihr herauszugehen und den Sinn und die Aufgabenstellung daran zu verstehen. Also haben wir jetzt ein gute Chance!


Bereiten wir uns vor auf die Zeit nach der Krise!

Ihre Ursula Schmitz

 
 
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