Problementstehung  und die Lösung

Die Kognitive Reinkarnationstherapie (KRT) ist spürbar problem- und lösungsorientiert. Ziel der KRT ist, Ihre Probleme, die Sie im Hier und Jetzt haben auf frühere Leben zurückzuführen, Ihnen reiche Erkenntnisse zu vermitteln, die Ihr Leben bewegen und ändern. Die KRT geht davon aus, dass Erlebnisse in Form eines inneren (Wahrnehmung, Gedanke, Gefühl) oder einen äußeren Reizes (Erlebtes, Personen) gibt, welches Denkstrukturen, Emotionen und Verhaltensweisen vergangener Leben unbemerkt restimuliert (triggert). Der Zeitpunkt kann in der Kindheit oder später sein. Es werden Emotionen und Reaktionen aus der Vergangenheit übernommen, die in der heutigen Situation unangemessen sind und unverständlich wirken. Das schafft unnötige Probleme und erzeugt Krankheiten. 

Die KRT arbeitet mit der subjektiven Wahrnehmung des Klienten einer Situation, also nimmt Sie wertfrei ernst in Ihren Empfindungen - was es auch für ein "Päckchen" sein mag und führt genau diese Wahrnehmung auf vergangene Leben zurück. Die subjektive Wahrnehmung ist erfahrungsgemäß das Resultat aus vergangenen Leben. 


Die KRT arbeitet durch die Visualisierung traumatischer Erlebnisse vergangener Leben die Vergangenheit auf, um aktivierte belastende Denkmuster, Verhaltensweisen und Emotionen zu erkennen und in angenehme zu verändern (Rückführung). Erst nach der Rückführung dieser subjektiven Wahrnehmung ist es möglich diese umzuwandeln in eine angemessene Sichtweise. Der Prozess läuft dabei immer gleich ab und deckt sich mit der vereinfachten Beschreibung des Schemas nach Ellis, richtet aber den Blick auf die Problementstehung in vergangenen Erfahrungen. 


Einen besonderen Stellenwert nimmt oft die befreiende Bearbeitung des unbewussten Problemgewinns ein, sprich: Was ist das Gute im Schlechten? Da kann man sich im ersten Augenblick ärgern, wenn man das liest: Was? Jetzt soll an der Misere noch was Gutes sein? Nein, das sieht doch jeder, ich werde schlecht behandelt, mir geht es schlecht.  

Ja, sicher leidet der Mensch unter seinem Problem und auch an seiner Krankheit. Das erklärt aber nicht, warum ein Mensch wirklich sein problematisches Verhalten behält oder verharrt überlang in einer Situation. Der Problemgewinn ist völlig irrational angelegt und die meisten Klienten müssen rückblickend schmunzeln, wenn sie erkennen, wie hinderlich dieser ist, weil sie gleichzeitig ja leiden.


ABCDE Ellis

Einen zweiten bedeutenden Stellenwert in der KRT nimmt die beeindruckende Schuldbearbeitung innerhalb der vergangenen Leben ein. Die KRT geht davon aus, dass frühere schädliche Handlungsweisen, durch die andere zu Schaden gekommen sind, heute wiederholt eingesetzt werden. Sie wird heute widersinnigerweise als vermeintliche Lösung betrachtet. Das erklärt, warum manche Menschen die Einsicht in ihr schädliches Verhalten anderen gegenüber fehlt


Andererseits wird genau diese Handlungsweise aber vermieden und blockiert, um nicht wieder Schaden anzurichten. Das führt dazu, dass das grenzenlose kreative Positivpotenzial gleichzeitig auch blockiert ist und in wichtigen Situationen fehlt. Das wiederum erhöht die Belastung und führt zu Insuffizienzgefühlen. Karmische schädliche Gedanken oder Verhaltensweisen können dazu führen, dass man sich schlecht fühlt. Die KRT hat das Ziel, dass der Klient erkennt, welche wenig sinnvollen Denkstrukturen ihn antreiben, um sie in kostbare, Harmonie fördernde Handlungsweisen umzuwandeln



Menschen mit depressiven Gedanken neigen beispielsweise oft dazu, sich zurückzuziehen. Das führt dazu, dass sie sich noch unglücklicher und isolierter fühlen. Zieht man die Möglichkeit einmal heran, dass die Emotionen und Gedanken aber aus einer Erlebenssituation eines vergangen Lebens stammen wurde, kann man andere Rückschlüsse ziehen. Dann werden die Schwere und Isolationsgefühle und Isolationsbestrebungen und die Aussichtslosigkeit erklärbar. 

Ein anderes belastendes Denkphänomen ist das Katastrophendenken. Ein kleiner Vorfall im persönlichen Rahmen bekommt große Bedeutung oder auch ein Weltgeschehen, eine Pandemie zieht die Befürchtung eines Existenzverlustes nach sich. Und je destruktiver die Gedanken sind, desto mehr scheint sich die Befürchtung zu erfüllen. Oder die Ereignisse werden weitgehend ignoriert, als gäbe es sie nicht und vermieden. Ein anderes Beispiel ist es, aus einem Erlebnis, einem Gespräch oder einer Nachricht sofort negative Schlüsse zu ziehen, sie zu verallgemeinern und auf ähnliche Situationen zu übertragen. 

Ob Katastrophisierung, Negativität, Fixierung, etc., zieht man auch hier die Existenz vergangener Leben mit in Betracht, findet man die Erklärung darin, dass die Befürchtungen einmal real als Trauma erlebt wurden und im Unbewussten gespeichert sind. Die als irrational eingestuften Reaktionen wären dann verständlich. 


Durch die sorgfältige Rückführung der traumatischen vergangene Leben, die unverarbeitet geblieben sind, können die heute unangemessenen Denkstrukturen, Emotionen und Verhaltensweisen umgewandelt werden. Der Klient kann seine bisherigen dysfunktionalen Denkinhalte erkennen und verändern und kann frei und neu adäquat der Situation reagieren. 

Die "Hilfe zur Selbsthilfe" steht immer im Vordergrund: Man soll sein Leben so rasch wie möglich wieder ohne therapeutische Hilfe bewältigen können. Eine KRT erfordert Mitarbeit. Sie kann nur erfolgreich sein, wenn der Klient in den Sitzungen aktiv und offen mit den Therapeuten spricht 


Ablauf der Therapie


Bei einer KRT ist eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Klient wichtig. Aversionen oder Vertrauensprobleme sollten angesprochen werden, da darunter bereits ein weitgehend unbewusstes Problem des Klienten sein können und meist bereits eine Reaktion auf Erlebnisse in vergangener Leben sind und meist nur eine Projektion darstellen.  


1. Im ersten Gespräch stellt man seine aktuellen Probleme innerhalb einer behutsam durchgeführten Lebensbiographie vor. Auf dieser Basis werden die Therapieziele und der Therapieplan gemeinsam besprochen, ebenso wie Wünsche und Erwartungen an die Therapie. Wenn sich die persönlichen Ziele im Verlauf der Therapie ändern, werden sie entsprechend angepasst. Es ist entscheidend, dass der Klient weiß, wie die Therapie funktioniert und in groben Zügen erfährt, was ihn erwartet. So weiß der Klient, was der Therapeut mit seinem methodischen Vorgehen beabsichtigt und was dies bei ihm auslösen soll.


2. Aufdeckung und Bewusstwerdung der relevanten früheren Leben
Ablauf einer Rückführung: 

Reinkarnation Dame

a) Das wichtigste Problem wird zuerst aufbereitet und auf das dazu passende Leben fokussiert. In der emotionalen Rückführungsphase visualisiert der Klient kontinuierlich jeweils ein vergangenes Leben. Der Klient soll in der Therapie seinen Einfällen (Assoziationen) freien Lauf lassen, ohne seine Äußerungen zu zensieren. Die persönliche Visualisierung wird angeregt und unterstützt durch die tiefendynamische, selbsterkennende Fragetechnik des Therapeuten, die das Geschehen voranbringen. Dadurch ist es dem Klienten möglich, sich auf Bilder, Emotionen, Gefühle und Gedanken einzulassen (wie es ihm möglich ist) und auszusprechen. Die Intensität richtet sich manchmal auch nach der Problematik des Klienten und nicht nach seinen Erwartungen. 

b) Der Klient wird am Ende der Rückführung angeregt, sich in eine Selbstbeobachtung hineinzubegeben. Die erhellende Selbstbeobachtung ist der Schlüssel zur Bewusstwerdung der bisherigen Denkmuster und Reaktionsweisen und damit auch für die Auflösung der belastenden Wirkung des früheren Lebens. Die Frage- und Gesprächsführung ist der so genannte „Sokratische Dialog“. Eine aktive Gestaltung des Selbstwahrnehmungsprozesses. Es werden dabei alternative gesunde Überzeugungen und positive Wege entwickelt und gleichzeitig, wie künftige Situationen positiv beeinflusst und gestalten werden können. Vor allem die bisherigen spontanen und emotionalen Reaktionen sind hier im Focus. Ist die Rückführung und Bearbeitung des vergangenen Lebens beendet, ist der Klient meist erleichtert und befreit. 


Turmbau

3. Besprechung des Erlebten, Reflexion der bisherigen Reaktionen, Auswirkungen auf das heute Erleben im "Sokratischen Dialog" 
Sind die fehlerhaften Überzeugungen und deren Folgen im vergangenen Leben ins Bewusstsein gedrungen, so geht es im nächsten Schritt, meist in der gleichen Sitzung, darum, den Bezug zu heute zu erkennen. Der Klient reflektiert seine eigenen Erfahrungen und erkennt, was zu ändern ist. Es werden bisher unbewusste Abwehrmechnismen (Rechtfertigungen, Projektion, etc.) des Klienten benannt und besprochen. Der Klient kann nun Wiederholungen und irrationalen, überflüssige Denkmuster im Entstehen erkennen und davon loslassen. Oft verlieren sich bisherige Reaktionen ohne aktives Bemühen. 


4. Selbstbeobachtung im Alltag
Die angenehmen entwickelten sinnvollen Denkstrukturen und Verhaltensweisen sollen nun aktiv im Alltag geübt werden. Diese Vorgehensweise soll helfen, Probleme zu lösen, wenn aktive Umsetzungsschritte anstehen. 


5. Fortsetzung des Therapieplanes durch Folgerückführungen

Es folgen in weiteren Sitzungen, die Bearbeitung weiterer bedeutsamer vergangener Leben. Bevor die Therapie als abgeschlossen gelten kann, muss das Symptom, das Problem aufgelöst sein. Ist es das nicht, sind noch tiefer sitzende vergangene Leben nicht bewusst geworden, die das Problem festhalten.


Was bringt die Kognitive Reinkarnationstherapie?


- Wir können für unsere Zukunft ändern und selbstbestimmt führen und sind nicht mehr die Sklaven unserer Kognitionen.

- Wir können andere und deren Verhalten besser einordnen und können gelassener reagieren (weniger Triggerpunkte)
- Wir können Probleme als Herausforderung ansehen und können sie angehen

- Wir können unser Leben mehr genießen und erhöhen unsere Kreativität

- Wir können unsere Gesundheit fördern und erkennen, wenn wir wieder "dabei sind" uns krank zu machen
- Wir kennen uns und können uns objektiv selbst beobachten.

Dauer der Therapie

Im Vergleich zu analytischen Psychotherapien ist die KRT eine kurzzeitige Behandlung. Wie lange eine KRT dauert, lässt sich allerdings nicht pauschal sagen. Manchen Menschen geht es bereits nach wenigen Sitzungen deutlich besser, bei anderen ist eine längere Behandlung nötig. Dies hängt unter anderem von der Art und Schwere der Probleme ab. 


Ein Einzelgespräch dauert ungefähr zwei Stunde. Die Sitzungen finden üblicherweise in regelmäßigen Abständen statt. Das kann flexibel gestaltet werden (von mehrmals pro Woche bis einmal pro Monat). 


Kann eine KRT auch unerwünschte Wirkungen haben? 

Eine Psychotherapie, auch die Kognitive Reinkarnationstherapie kann selten auch unerwünschte Wirkungen haben: So kann eine direkte Auseinandersetzung mit den eigenen Problemen und neuen Wegen zunächst kurz belastend sein und verunsichern oder dazu führen, dass sich Beziehungen zu anderen Personen erst einmal verschlechtern (oft weil diese nicht mehr destruktiv agieren können, wie gewohnt). Das ist aber nichts Schlechtes, sondern zeigt die erwünschte Wirksamkeit der Therapie. Wichtig ist, mit dem Therapeuten offen darüber zu sprechen, wenn während der Therapie solche Schwierigkeiten auftreten.


Zeitaufwand pro Sitzung

Eine Therapiestunde umfasst 60 Minuten (nicht 45 Min.) Dauer 1 Sitzung: ca. 2,5 Stunden (150 Min.). Mehr dazu unter "Termine & Preise".

Für InteressentInnen mit längerer Anreise bietet es sich an, eine En-Block-Therapie zu machen, jedoch nicht länger als 5 Tage. Sie bekommen, wenn gewünscht,  2 Sitzungen à 2 Stunden pro Tag, damit sich Ihre Anreise auch lohnt. Die Therapie kann jederzeit fortgesetzt werden, insofern es erforderlich ist. Für die Klärung eines Themas sind oft mehrere Sitzungen erforderlich. Damit ist eine dauerhafte Lösung möglich.


Informationsgespräch


Das Informationsgespräch ist für InteressentInnen geeignet, die noch unentschieden sind, ob sie eine Reinkarnationstherapie möchten oder generell unsicher sind, welche Methode des Therapieangebotes für sie richtig ist. Es dauert ca. 1 Stunde zu einem reduzierten Preis von Euro 60,-- Sie bekommen erste Ansatzpunkte für Ihre Therapie. Danach können Sie Ihre Therapiemöglichkeiten frei wählen.

Für InteressentInnen, die sich schon für eine Therapie entschieden haben, bietet es sich aus Zeit- und Kostengründen an, gleich mit der Lebensbiographie zu beginnen. Ebenso bei InteressentInnen, die eine weitere Anreise haben.  


Kostenloses Online-Informationsgespräch (15 Minuten)

Sie brauchen eine Entscheidungshilfe oder haben noch wichtige Fragen zur Therapie oder den Rückführungen; Sie möchten mich kurz kennenlernen oder wollen noch andere Detailinformationen hören? Dafür haben wir das kostenlose Online-Informationsgespräch zur Reinkarnationstherapie und Rückführungen. Besser als per Email, kann ich per Zoom oder per Telefon auf Ihre  Fragen eingehen und auch klären, ob Sie mit Ihrer Thematik hier richtig sind.



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